Am Meer der Magyaren – Balaton

Start der Tour: Ungarn Balatonalmadi Park Utca
Ziel der Tour:    Ungarn Balatonalmadi Park Utca
optionaler Einstieg: entfällt
Streckenlänge in Km: 212 Kilometer
Höhenmeter:  649 Höhenmeter
Straßenbelag Info: 100 % Asphalt aber oft in erbärmlichen Zustand – Verwurzelungen
Befahrungsdatum: 20. August 2018

05:00 – Günther holt mich ab,

wir düsen ostwärts Richtung Balaton – etwa 2,5 Stunden dann suchen wir uns einen ruhigen, aber doch sicheren Platz für das Teamfahrzeug, ausladen, umziehen und es geht los.

08:00 Es hat bereits 25 Grad und wir haben den Radweg sofort gefunden. Grüne Schilder mit gelber Schrift – Balaton Körut weisen uns den Weg. Der Weg wird etwa gleichmäßig in beide Richtungen befahren und wir entschieden uns als erstes zur Halbinsel Tihany, also gegen den Uhrzeigersinn zu radeln.

Das war eine gute Entscheidung,

am Berg steht eine 200 Jahre alte Kirche und wir konnten einen Eindruck von der Größe des Sees gewinnen. Auch die Abfahrt erfolgte auf einen Radweg und wir waren sofort wieder auf der Originalstrecke und kamen nach Balatonakali, mit seinen unzähligen Standeln und Buden und blieben mal gleich auf ein Cola und ein Eis. Wir wechselten unsere Forint gleich im Eissalon, etwa 10 % schlechter als offiziell aber total stressfrei. Übrigens es hatte bereits über 30 Grad.

Die Nordseite des Sees

bietet öfters einen Seeblick, hat abschnittsweise unverbaute Ufer und es gibt in den Ortschaften saubere WC Anlagen ( mit Trinkwasserhahn). Alles ist top gepflegt.

Ich kam mit den Ortnamen einfach nicht zurecht, nicht aussprechbar, aber kein Problem überall gab es die Balaton Schilder und wir fuhren dann durch einen recht netten, Wald-Wiesen-Schilfgürtel zur Westseite und dann weiter.

Na dort ging es erst richtig los – Ballermann 6 feeling – für Mallorca Insider. Dutzende Lokale hintereinander – der Geruch von Knoblauch und Fett zog in Schwaden an uns vorbei – wir nutzen dies für einen Stopp. Apfelstrudel und Kaltgetränke – 35 Grad und mal grad die Hälfte geschafft.

Menschenmassen hinderten uns am Weiterkommen,

Parkplatzsuchende und Radler ergaben eine Verkehrssituation, welche unsere volle Aufmerksamkeit forderte.

Jetzt sah man den See nur mehr selten. Von der Villenstraße bis zur Badehüttensiedlung, dazwischen selten Brachland reichte die Aussicht die nächsten Stunden. Mittlerweile war klar – wir schaffen es nicht mehr bei Tageslicht bis zum Auto.

Im nächsten Ort gab es ein Pop Festival

und davor wurden am Grill Burger gebraten. Günter fragte kurz, hast du Lust auf einen Burger, aber ich war schon abgestiegen. Die Dame konnte gut Deutsch und auf ihre Frage, was wir den wollten – 2 x 2 Radler und den größten Burgen den es gibt.

Gestärkt begaben wir uns jetzt auf das letzte Viertel unserer Runde und um 19:00 montierten wir die Beleuchtung um gefahrlos weiter zufahren.

Für die letzten 5 Kilometer aktivierte ich die Garmin Funktion – zurück zum Start/kürzester Weg – nettes Feature hat uns einiges an suchen erspart.

Der Balaton ist auf jeden Fall eine Reise wert. Mit dem eBike gemütlich in 2 Tagen abzufahren , aber in der Hochsaison als Radler eher zu vermeiden. Es bieten sich Vor- bzw. Nachsaison an.

Katzenwäsche, umgezogen, alles in das Batmobil verstaut und um Mitternacht waren wir wieder in Wien.

Fazit

Sportliche Aspekte:

Sehr flach, flottes fahren fast nicht möglich. Badeverkehr, aber trotzdem sehenswert.

Kulturelle Aspekte:

Die Halbinsel Tihany mit dem Kloster ist einen Abstecher wert.

Kulinarik und Quartier:

Man verhungert nicht !! Für jeden findet sich etwas – von der Langosbude bis zum Fischrestaurant, alles erheblich günstiger als bei uns.

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By | 2018-11-22T11:49:52+00:00 Februar 4th, 2019|Categories: News, Radtouren|Tags: , , , , , |0 Comments

About the Author:

Mein Name ist Gerhard Hayek und ich fahre mit Crosser oder Reiserad Tagestouren in Niederösterreich. Meine Radurlaube verbringe ich auf Mallorca und in Italien. Bei der Routenplanung sind mir die Landschaft, deren Geschichte und eine verkehrsberuhigte Streckenführung besonders wichtig. Dies würde ich gerne mit Interessierten teilen. Die angegebenen Höhenmeter passen niemals genau, das ist etwas wetterabhängig.

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