Retz – Rennradrunde nach Tschechien

Start der Tour: Unterretzbach
Ziel der Tour:  Unterretzbach
optionaler Einstieg: entfällt
Streckenlänge in Km: 104
Höhenmeter:  1.301
Straßenbelag Info: 100 % bester Asphalt
Befahrungsdatum: 05. Oktober 2018

Treffpunkt war mit Retzer Radsportkollegen

in Unterretzbach, nahe Retz – das wird eine gemütliche Runde, so lautete die Ankündigung der top trainierten Jungs – oh Weh, oh weh

Die Burschen aus Retz glühten zügig über Oberretzbach, Niederfladnitz und Merkersdorf nach Hardegg. In der Abfahrt schnell einen Blick zur beeindruckenden Ruine und schon ging es in die Gegensteigung nach Riegersburg. Die Landschaft ist ganz anders als im östlichen Weinviertel. Gefühlt ist es 3 Grad kühler als bei uns.  Und wie ich feststellen musste, es geht ausschließlich bergauf, bzw. bergab.

Gut, immer darauf konzentriert nicht das Hinterrad zu verlieren

bemerkte ich gar nicht, das wir schon in Tschechien waren.  Wo wir auf kleinen Nebenstraßen, fast ohne Verkehr durch wunderschöne Ortschaften und vorbei an Schlössern der March entlang radelten.

Nach 20 Kilometer ging es wieder zurück ins Waldviertel.  Wir erreichten Drosendorf, einen malerischen Ort, wo wir aus Zeitgründen leider nicht verweilen konnten.

Der Rückweg,

ich war schon etwas erledigt, war ein pausenloses auf und ab und vorbei an Langau und Riegersburg hatten wir mächtigen Gegenwind.

Unterwegs machten wir noch eine kurze Jause, ein Gulasch. Ich möchte hier anmerken – ein Gulasch ist keine optimale Radjause – das merke ich mir sicher …

Als besonderes Highlight wechselten wir in Niederfladnitz nochmals die Richtung um an der Retzer Windmühle über Radwege zurück nach Unterretzbach zu gelangen. Dies war für eine besonders interessante Ausfahrt – dieses Mal war ich der Gast und musste mich nicht um die Streckplanung kümmern.

Fazit

Sportliche Aspekte:

Eine anspruchsvolle, nicht zu schwere Runde, welche mannichfaltig kombiniert werden kann.

Kulturelle Aspekte:

Der Hauptplatz von Retz, die Kellergasse und die Windmühle sind einen Ausflug wert.

Kulinarik und Quartier:

In der Nebensaison muss man die Gasthöfe vorher auf Öffnungszeiten abchecken – die Gastronomie ist ausgezeichnet – speziell Retz bietet eine größere Auswahl.

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By | 2018-11-23T12:19:45+00:00 März 4th, 2019|Categories: News, Radtouren|Tags: , , , , |11 Comments

About the Author:

Mein Name ist Gerhard Hayek und ich fahre mit Crosser oder Reiserad Tagestouren in Niederösterreich. Meine Radurlaube verbringe ich auf Mallorca und in Italien. Bei der Routenplanung sind mir die Landschaft, deren Geschichte und eine verkehrsberuhigte Streckenführung besonders wichtig. Dies würde ich gerne mit Interessierten teilen. Die angegebenen Höhenmeter passen niemals genau, das ist etwas wetterabhängig.

11 Comments

  1. Anonymous 13. März 2019 at 17:31 - Reply

    Kleine Korrektur:
    Du meintest wohl die Thaya, nicht die March!
    Hans

    • Gerhard Hayek 13. März 2019 at 18:17 - Reply

      Ja klar, sorry

  2. Anonymous 12. März 2019 at 13:53 - Reply

    Danke für die schöne Runde, werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.
    lg. Mario

    • Gerhard Hayek 12. März 2019 at 16:22 - Reply

      Kann gerne mal unter der Woche guiden 😀

  3. Wolfgang Janoschek 5. März 2019 at 15:34 - Reply

    Feine Sache, für mich was neues da ich meistens rechts der Donau unterwegs bin!

    • Gerhard Hayek 5. März 2019 at 15:42 - Reply

      Im Norden ist es flacher Wolfgang und mich als Kind der 60er Jahre reizt es unsere Nachbarn zu besuchen. Unglaublich was sich in Tschechien mit Radwegen getan hat und wie wunderbar die Dörfer und Kellergassen renoviert wurden. Am coolsten ist es, wenn ich manchmal nach längerer Fahrt durch Wald oder Weinberge nicht weiß, ob ich in A, CZ oder SK bin.

  4. chris 5. März 2019 at 15:17 - Reply

    super vielen dank für die strecke!
    gibts auch einen link zum download eines gpx files?

    • chris 5. März 2019 at 15:20 - Reply

      oh sorry soeben den link gesehen – tnx!

      • Gerhard Hayek 5. März 2019 at 15:26 - Reply

        Ja gerne. Der Link ist in dieser Applikation leider recht versteckt. Viel Spaß bei der Runde. Aufpassen, das es trocken ist, es sind ein paar echte Waldwege dabei. Mit Conti 4 Seasons war das aber kein Problem. Gerhard

        • Jürgen Bartl 16. März 2019 at 14:29 - Reply

          Danke für den Bericht, Gerhard! In der Kombination bin ich das noch nie gefahren, und eine Teilstrecke kenne ich noch gar niht. Betr. Bereifung: Oben schreibst du 100% Asphalt. Stimmt das? Also rennradtauglich?

          • Gerhard Hayek 16. März 2019 at 17:38

            Ja Jürgen, 100 Prozent rennradtauglich.

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